Co-Location-Projekte mit BESS planen

Co-Location-Projekte mit BESS planen

Mehrwerte schaffen für erneuerbare-Energien-Projekte

Co-Location-Projekte mit BESS planen! In diesem Beitrag beschreiben wir, wie das Projektmanagement bei PowerWerker aufgebaut ist und wie wir gemeinsam mit unseren Kunden erfolgreich Co-Location-Projekte mit BESS planen.

Batteriespeichersysteme (BESS, Battery Energy Storage Systems) werden zunehmend zu einem zentralen Baustein der Energiewende in Deutschland. Durch ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten – vom Arbitrage-Geschäft über die frequenzgeregelte Netzstabilisierung bis zur Integration fluktuierender Erneuerbarer Energien – leisten BESS Systeme einen zunehmenden und essenziellen Beitrag zur Stabilität im Stromnetz. Dabei werden grundsätzlich die folgenden Anwendungsfälle unterschieden:

Stand-alone Batteriespeicher sind – wie der Name schon sagt – alleinstehende Speichersysteme, die unabhängig von anderen Energieerzeugungsanlagen am Stromnetz betrieben werden. Sie agieren im Arbitrage-Geschäft und dienen unter anderem zur Netzstabilisierung oder der Bereitstellung von Regelenergie. Stand-alone-Systeme können flexibel an geeigneten Standorten eingesetzt, unterliegen aber – im Gegensatz beispielsweise zu Grünstromspeichern – engeren baurechtlichen Beschränkungen bezüglich der Standortauswahl.

Co-Location Batteriespeicher werden in Kombination mit erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen, wie Wind- oder Solarkraftwerken, installiert. Sie speichern den vor Ort erzeugten Strom und geben ihn bei Bedarf ins Netz ab. Dadurch lassen sich Erzeugungsspitzen glätten und die Wirtschaftlichkeit der Anlage steigern, da der selbst erzeugte Strom optimal genutzt oder vermarktet werden kann. In der Regel teilen sich die Batterispeicher einen Netzverknüpfungspunkt mit PV-Anlagen oder Windenergieanlagen. Dabei hat die EE-Anlage allerdings Vorrang, was bedeutet, dass ein Batteriespeicher nur dann in das Stromnetz einspeisen kann, wenn die EE-Anlage die verfügbare Leistung nicht vollständig ausnutzt.

Hybrid-Batteriespeicher werden zumeist gemeinsam mit PV- und/oder Windenergieanlagen optimiert. Auch hier teilen sich die Anlagen den gleichen Netzverknüpfungspunkt. Allerdings kann es bei dieser kombinierten Fahrweise dazu kommen, dass die PV- und/oder Windenergieanlage bewusst abgeregelt wird, um dem Speicher Vorrang zu geben (beispielsweise um am Regelenergiemarkt teilzunehmen). Die Integration in Mikronetze wird oftmals auch unter dem Wort „hybrid“ verstanden.

Co-Location-Projekte mit BESS planen und bauen

Co-Location Batteriespeicherprojekte mit Zukunftsperspektive 

Was Co-Location besonders tragfähig macht 

Co-Location Batteriespeicherprojekte sind zukunftsorientierte Speicherlösungen, da sie eine direkte Integration der volatilen Stromerzeugung am Standort ermöglichen.

Die gemeinsame Nutzung eines Netzverknüpfungspunktes durch mehrere Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) und Speicher schafft nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche Synergien. Ein klassisches Beispiel: An einem Netzanschlusspunkt mit 25 MVA Kapazität werden 25 MWp (Megawatt-Peak, die maximale elektrische Nennleistung von Photovoltaikanlagen unter Standard-Testbedingungen) Solarstrom und 25 MW Batteriespeicherleistung angeschlossen. Dadurch wird die vorhandene Infrastruktur besser ausgenutzt, wenn zum Beispiel Umspannwerke gemeinsam genutzt werden, da ansonsten EE-Anlagen wie Wind- oder Photovoltaikanlagen die technische Infrastruktur nur an 800 bis 3.000 Vollaststunden pro Jahr ausnutzen würden. Ohne Co-Location bliebe die teure Netzinfrastruktur somit den Großteil der Zeit ungenutzt.

Effizienzsteigerung durch intelligente Kombination

Besonders attraktiv wird Co-Location durch das sogenannte Cable Pooling. Die gemeinsame Nutzung des Netzanschlusses ermöglicht es, die Leistung des Netzverknüpfungspunktes effizienter zu nutzen und Investitionskosten zu teilen. Gleichzeitig können Speicherlösungen die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarstrom ausgleichen. Allerdings sind Co-Located-Speicher oft komplexer in der Betriebsführung, da regulatorische Vorgaben (etwa die vorrangige Einspeisung von EE-Strom) und wirtschaftliche Rahmenbedingungen die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle herausfordern.

Regulatorische Rahmenbedingungen und Marktchancen

Trotz dieser Herausforderungen bietet Co-Location für Investoren spannende Möglichkeiten. Durch die Kombination von EE-Anlagen und Batteriespeichern lassen sich nicht nur Netzengpässe reduzieren, sondern auch neue Erlösquellen erschließen – etwa durch die Teilnahme an Regelenergiemärkten oder die Optimierung der Stromvermarktung. Wichtig ist, die regulatorischen und technischen Rahmenbedingungen frühzeitig zu klären, um die volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Potenziale voll auszuschöpfen.

„Mit Power am Werke!“

Ulf Salomon

„Co-Location-Projekte mit BESS erfordern mehr als nur Technologie! Sie brauchen präzise Planung, tiefgehende Marktkenntnis und ein Team, das komplexe Herausforderungen souverän meistert. Bei PowerWerker verbinden wir umfassende Expertise in der Speicherentwicklung mit strategischen Partnerschaften, um maßgeschneiderte Lösungen zu schaffen, die nicht nur heute funktionieren, sondern auch morgen skalierbar sind. Unsere Stärke liegt darin, jeden Schritt mit Weitsicht zu gestalten und so einen strategischen Beitrag zur Energieinfrastruktur der Zukunft zu leisten.“

Die größten Vorteile auf einen Blick

Warum Co-Location Projekte mit BESS planen Investitionssicherheit bedeutet

Zusammenfassend liegt der wesentliche Vorteil von Co-Location-Batteriespeichern in ihrer wirtschaftlichen Mehrfachverwertung. Direktvermarktung, Systemdienstleistungen und Eigenverbrauchsoptimierung greifen ineinander und ermöglichen ein sogenanntes Revenue Stacking mit klarer finanzieller Zielsetzung. Wer strategisch Co-Location Projekte mit BESS planen möchte, schafft damit ein robustes, diversifiziertes Geschäftsmodell mit attraktiven Renditechancen und reduziertem Marktrisiko. Die Gesamtvorteile auf den Punkt gebracht:

Sie wollen mehr erfahren? Dann stehen unsere STARKEN Experten Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit Kompetenz am Werke 

Planung aus langjähriger Erfahrung 

PowerWerker versteht sich aus Überzeugung als ganzheitlicher Servicedienstleister. Unser Anspruch ist es, jedes Projekt mit Weitsicht zu gestalten und unseren Kunden durch eine strategische Planung das bestmögliche Produkt zu liefern. Aus diesem Grund legen wir großen Wert darauf, jedes Projekt individuell zu begleiten. Die Planungsphase eine Batterieprojekts lässt sich dabei grob in folgende Abschnitte unterteilen.  

Strategische Projektdefinition 

Als Servicedienstleister ist es unser Ziel, IHR Projekt erfolgreich umzusetzen. Aus diesem Grund beginnen wir jede Zusammenarbeit mit einer fundierten Analyse Ihrer Ausgangssituation, Ihrer Zielsetzung und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wer Co-location Projekte mit BESS planen möchte, benötigt eine klare strategische Ausrichtung. Denn der Fokus von Batteriespeichern kann auf vielen Aspekten liegen. Kleinere Anwendungen könnten z.B. auf Systemdienstleistungen oder Eigenverbrauchsoptimierung liegen, während große Co-Location Projekte auf Projektvermarktung und einem intelligenten Revenue-Stacking-Ansatz beruhen.

Gemeinsam definieren wir die Projektziele, bewerten Standortfaktoren, prüfen Netzanschlusssituationen und analysieren vorhandene Erzeugungsanlagen. Dabei betrachten wir nicht nur technische Parameter, sondern vor allem die wirtschaftliche Zielsetzung – etwa Renditeerwartungen, Amortisationsdauer oder Risikostruktur. Denn nur wenn Strategie, Technik und Marktmechanismen ineinandergreifen, entstehen tragfähige Geschäftsmodelle. 

Technische und wirtschaftliche Auslegung 

Im nächsten Schritt erfolgt die detaillierte Dimensionierung des Speichersystems. Leistung (MW) und Kapazität (MWh) werden so aufeinander abgestimmt, dass sie optimal zu Erzeugungsprofil, Laststruktur und Vermarktungsstrategie passen. Gerade wenn Unternehmen oder Investoren Co-Location Projekte mit BESS planen, ist eine präzise Auslegung entscheidend für die spätere Wirtschaftlichkeit. 

Wir bewerten verschiedene Betriebsstrategien und ermitteln die optimale Konfiguration. Dabei berücksichtigen wir Degradation, Zyklenanzahl, Marktpreisschwankungen sowie regulatorische Rahmenbedingungen. Das Ergebnis ist ein belastbares Ertragsmodell, das Transparenz und Planungssicherheit schafft. 

Full Service Anbieter für Batteriespeicher

Vom Plan zu Praxis

Genehmigungsplanung die den Unterschied macht

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Realisierung von Batteriespeicherprojekten ist ein professionell strukturiertes Netz- und Genehmigungsmanagement. Denn ohne gesichertes Baurecht und ohne zugesagte Netzanschlussleistung kann ein Projekt nicht umgesetzt werden. Gerade wenn Unternehmen Co-location Projekte mit BESS planen, ist es essenziell, diese beiden Prozesse frühzeitig, strategisch und vollständig aufeinander abzustimmen. Genau hier setzt PowerWerker mit einem ganzheitlichen Ansatz an. 

Im Bereich der Genehmigungsplanung für Batteriespeicher entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden ein genehmigungsfähiges Anlagenkonzept, das sowohl technische als auch baurechtliche Anforderungen erfüllt. Auf Basis eines abgestimmten Layouts erstellen wir qualifizierte Bauvoranfragen oder vollständige Bauanträge gemäß den jeweiligen Landesbauordnungen. Dabei übernehmen wir die Bearbeitung aller erforderlichen Formulare, erarbeiten detaillierte Planunterlagen und koordinieren notwendige Gutachten – beispielsweise zu Brandschutz, Schall oder Umweltbelangen. 

Sollte für einen Standort noch kein grundsätzliches Baurecht am Standort bestehen, begleiten wir gemeinsam mit erfahrenen Partnern auch Bauleitplanverfahren (B-Plan / F-Plan), um die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Ziel ist stets ein vollständiger, konsistenter Genehmigungsantrag, der als belastbare Grundlage für die behördliche Prüfung dient – eine unverzichtbare Voraussetzung, wenn Investoren oder Projektentwickler erfolgreich Co-Location Projekte mit BESS planen möchten. 

Technische Gestaltung: Netzanschlussantrag

Parallel dazu spielt die Netzanschlussanfrage für Batteriespeicher eine zentrale Rolle. Eine frühzeitige und professionell vorbereitete Antragsstellung erhöht maßgeblich die Wahrscheinlichkeit eines positiven Bescheids. Grundlage hierfür ist ein technisches Grobkonzept, das alle relevanten Komponenten – wie Batteriespeichersystem, Wechselrichter, Transformatoren und Schaltanlagen – beinhaltet und entsprechend aufbereitet eingereicht wird. 

PowerWerker überführt dieses Anlagenkonzept in die erforderlichen Antragsdokumente (u. a. E.1, E.2, E.8), ergänzt Lagepläne, Datenblätter, Zertifikate sowie Nachweise zur Ernsthaftigkeit des Projekts und reicht die Unterlagen beim zuständigen Netzbetreiber ein. Hierbei berücksichtigen wir die Randbedingungen beim Reifegradverfahren für Netzanschlüsse von Batteriespeichern. Durch ein in sich stimmiges, technisch abgestimmtes Gesamtkonzept reduzieren wir somit das Risiko von Rückfragen oder Ablehnungen und beschleunigen das Verfahren erheblich. 

Aufbauend auf der Genehmigungsplanung folgt die Ausführungsplanung und das Detail-Engineering. Hier erstellen wir unter anderem Trassenpläne, Einmess- und Rohrgrabenpläne, Detail- und Fundamentpläne sowie Baustelleneinrichtungspläne. Ergänzend bieten wir strukturierte Dokumentationspakete an – vom einmaligen Komplettpaket bis hin zum mehrjährigen Rundum-Sorglos-Service inklusive Begleitung von Sachverständigenprüfungen und Behördenabnahmen. 

Durch die enge Verzahnung von Genehmigungsplanung, Netzanschlussmanagement und technischer Detailplanung stellen wir sicher, dass Projekte nicht nur genehmigungsfähig, sondern auch baureif und langfristig betriebssicher sind. Eine wesentliche Grundlage für alle, die wirtschaftlich tragfähige Co-location Projekte mit BESS planen. 

Umsetzung und langfristige Optimierung 

Zuletzt werden die entscheidenden Weichen für den späteren Projekterfolg gestellt. Hier verdichten sich technische Konzeption, wirtschaftliche Bewertung und regulatorische Absicherung zu einem belastbaren Gesamtprojekt

Den Auftakt bildet die technische Detailauslegung. Leistung und Speicherkapazität werden exakt auf die geplante Betriebsstrategie sowie auf Erzeugungs- und Lastprofile abgestimmt. Mithilfe von Simulationen und Szenarioanalysen wird geprüft, welche Konfiguration unter Berücksichtigung von Marktpreisentwicklung, Zyklenanzahl und Degradation die besten Ergebnisse erzielt. Eine präzise Dimensionierung ist dabei von zentraler Bedeutung, da sie maßgeblich die spätere Wirtschaftlichkeit beeinflusst. 

Darauf folgt die strukturierte Wirtschaftlichkeitsanalyse. Investitions- und Betriebskosten werden detailliert erfasst und in ein Finanzmodell überführt, das unterschiedliche Markt- und Preisszenarien berücksichtigt. Kennzahlen wie IRR, Kapitalwert und Amortisationszeit machen Chancen und Risiken transparent und schaffen eine fundierte Entscheidungsbasis für Investoren und Projektträger. 

Im nächsten Schritt steht das Genehmigungs- und Vertragsmanagement im Fokus. Eine frühzeitige Abstimmung mit Behörden und Netzbetreibern minimiert Projektrisiken und stellt sicher, dass alle rechtlichen und technischen Voraussetzungen für die Umsetzung erfüllt sind. 

Zusammenfassend bilden diese drei Schritte das stabile Fundament eines Batteriespeicherprojekts: technisch durchdacht, wirtschaftlich fundiert und regulatorisch abgesichert. 

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