
FAQ zu BESS & Batteriespeicher
Wir beantworten Ihre Fragen

In diesem FAQ Bereich beantworten wir Fragen zu BESS Projekten und Großbatteriespeichern. Wie wir alle wissen, spielen Großbatteriespeicher im Rahmen der Energiewende eine zentrale Rolle für eine stabile, flexible und zukunftsfähige Energieversorgung. Gleichzeitig sind Planung, Genehmigung, Netzanschluss, technisches Engineering, Anlagenbau und wirtschaftlicher Betrieb komplexe Themen, bei denen viele Fragen entstehen.
Genau hier setzt PowerWerker an! Als erfahrener EPC-Partner für Batteriespeicher begleiten wir Projekte ganzheitlich – von der ersten Standort- und Netzanschlussprüfung bis zur schlüsselfertigen Umsetzung und langfristigen Betreuung.
Ihr Batteriespeicherprojekt beginnt mit den richtigen Antworten
Als Profis liefern wir Ihnen Antworten auf Ihre Fragen
In unseren FAQ beantworten wir häufige Fragen rund um BESS-Projekte, Batteriespeicher-Anlagenbau, Projektentwicklung, Genehmigungsplanung, Vermarktung sowie Service und Wartung. Die Antworten sollen Ihnen eine erste Orientierung geben und zeigen, worauf es bei der erfolgreichen Realisierung eines Großbatteriespeicherprojekts ankommt.
Die praktische Realisierung eines Großbatteriespeichers hängt von vielen Faktoren ab. Standort, Netzanschluss, Genehmigungen, technische Auslegung, Komponentenwahl, Bauabwicklung, Vermarktungsstrategie und laufender Betrieb müssen optimal aufeinander abgestimmt sein. Unsere FAQ geben Ihnen einen ersten Überblick über zentrale Themen. Viel Spaß beim Lesen!
Was sind Batteriespeicher?
Batteriespeicher sind Energiewandler und -speicher. Sie nehmen elektrische Energie aus dem Stromnetz auf, wandeln sie in chemische Energie um und speichern sie für eine spätere Nutzung. Der Begriff „Batterie-“ speicher kann dabei jedoch missverständlich sein.
Im Alltag werden die Begriffe „Batterie“ und „Akku“ (kurz für Akkumulator) oft synonym verwendet oder zur Unterscheidung zwischen nicht wiederaufladbaren Batterien und wiederaufladbaren Akkus genutzt. Tatsächlich sind Akkumulatoren jedoch eine spezielle Form von Batterien.
Batterien sind elektrochemische Energiespeicher, die elektrische und chemische Energie ineinander umwandeln. Primärbatterien können nach der Entladung nicht oder nur eingeschränkt wieder aufgeladen werden. Ein Beispiel hierfür sind die Alkali-Mangan-Zellen (AA-Batterien) in einer Fernbedienung. Sekundärbatterien hingegen können aufgrund ihrer umkehrbaren chemischen Reaktion mehrfach geladen und entladen werden. Für die Verwendung als Photovoltaikspeicher kommen z.B. Lithium-Eisenphosphat-Speicher in Frage.
Mit dem Begriff „Batteriespeicher“ sind daher netzgekoppelte Akkumulatoren bzw. Sekundärbatterien gemeint.
Was ist ein Energiespeicher?
Der Begriff „Energiespeicher” wird oft als Synonym für Batteriespeicher verwendet. Technisch betrachtet, sind Energiespeicher jedoch eher eine Technologiekategorie, wohingegen der Begriff „Batteriespeicher” eine bestimmte technische Einrichtung meint.
Jede Einrichtung die physische, chemische oder elektrische Energie speichern und (nach Belieben) abgeben kann, wird als Energiespeicher Bezeichnet. Beispiele hierfür sind Pumpspeicherkraftwerke oder Wärmespeicher für Warmwasser.
Der Begriff „Batteriespeicher” bezeichnet eine bestimmte Art von Energiespeicher, in denen elektrische Energie in Batteriezellen gespeichert wird.
Das heißt, jeder Batteriespeicher ist ein Energiespeicher, weil er elektrische Energie aufnehmen und in Form von chemischer Energie speichern kann. Jedoch ist nicht jeder Energiespeicher ein Batteriespeicher, da Energie auch auf andere Weise gespeichert werden kann (z.B. in Form von Höhenpotential bei Pumpspeicherkraftwerken).
Wofür steht BESS?
Die Abkürzung BESS steht im Englischen für Battery Energy Storage System. Im deutschen Sprachgebrauch werden unter dem Begriff BESS im Wesentlichen vollständige Großbatteriespeichersysteme ab einer Leistung von ca. 0,5 Megawatt verstanden. Unter 0,5 Megawatt Leistung wird häufig von sogenannten C&I-Speichern (Gewerbespeichern) in kompakter All-In-One-Bauweise gesprochen, bei der die einzelnen Komponenten in einem Gehäuse verbaut sind.
BESS Systeme bestehen in der Regel aus großen Batterien (oft in Containern verbaut), Wechselrichtern, Transformatoren sowie einem Batteriemanagementsystem. Die Nutzungspfade reichen vom sogenannten „Arbitrage-Geschäft“ über Eigenstromverbrauchsoptimierung, Peak Shaving, Redispatch bis hin zu Co-Location und Multi-Use-Ansätzen.
Warum werden überhaupt Stromspeicher gebraucht?
Stromspeicher sind notwendig, weil Stromerzeugung und Stromverbrauch selten zur gleichen Zeit stattfinden – besonders bei erneuerbaren Energien. Wind- und Solaranlagen liefern Strom wetterabhängig: Bei starkem Wind oder Sonnenschein entsteht oft mehr Strom, als gerade verbraucht wird. Ohne Speicher müsste dieser Überschuss ungenutzt bleiben oder abgeregelt werden.
Gleichzeitig gibt es Zeiten mit hohem Bedarf, aber geringer Erzeugung (z. B. abends). Stromspeicher gleichen diese Unterschiede aus, indem sie „Überschussstrom“ zwischenspeichern und bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen. So sichern sie die Versorgungsstabilität, reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Kraftwerken und ermöglichen eine flexiblere, klimafreundlichere Energieversorgung. Zudem unterstützen sie die Unabhängigkeit von Haushalten und Unternehmen durch Eigenverbrauch.
Was hebt PowerWerker von anderen Unternehmen in der BESS-Branche hervor?
PowerWerker ist kein klassischer Anbieter von Batteriespeichern. Unser starkes, charismatisches Team arbeitet mit Leidenschaft daran, Batteriespeicherlösungen nicht nur technisch umzusetzen, sondern auch als wirtschaftlich tragfähige und zukunftsweisende Bausteine der Energieinfrastruktur von morgen zu etablieren.
Das macht uns einzigartig:
- Expertise & Erfahrung: Jahrelange Praxiserfahrung im Anlagenbau – von der Planung bis zur Umsetzung – sichert unseren Kunden maximale Effizienz und Zuverlässigkeit.
- Mensch & Leidenschaft: Unser engagiertes Team steht für individuelle Beratung, innovative Lösungen und eine Partnerschaft auf Augenhöhe.
- Qualität & Sicherheit: Als CHINT-zertifizierter Partner erfüllen wir höchste Standards in Technik, Sicherheit und Nachhaltigkeit – für Speichersysteme, die heute und morgen überzeugen.
- Wirtschaftlichkeit & Vision: Wir verbinden kosteneffiziente Lösungen mit dem Anspruch, die Energiewende aktiv mitzugestalten.
Bei PowerWerker erhalten Sie nicht nur ein Produkt, sondern einen starken Partner, der Ihre Projekte mit Fachwissen, Flexibilität und Weitsicht vorantreibt.
Welche Leistungen – in aller Kürze – bietet PowerWerker an?
PowerWerker versteht sich als FULL-Service-Dienstleister für Batteriespeicherprojekte. Die von uns bearbeiteten Projektgrößen bewegen sich zwischen 1 MW bis 900 MW Leistung, also in einem sehr weiten Leistungsbereich. Zu unseren Kunden gehören Projektentwickler, Investoren, Energieversorger, Gewerbebetriebe sowie Kunden aus der Landwirtschaft. Dabei bieten wir folgende Leistungen für unsere Kunden an:
- Netzanschlussbegehren
- Reiegradverfahren
- Technische Auslegung & Anlagen-Design
- Genehmigungsplanung
- Beschaffung
- Anlagenbau
- Service & Wartung
- Optimierte Stromvermarktung
Das vorgenannte Leistungsprotfolio können unsere Kunden umfänglich „aus einer Hand“ nutzen, oder aber auch Teilleistungen beauftragen. Das passende Angebot besprechen wir am besten im gemeinsam Dialog!
Woher kommen unsere Batteriespeicher?
PowerWerker ist ein international ausgerichtetes Joint Venture der BST Innova und der FAVEOS SE. Durch unser globales Netzwerk und unsere engen Verbindungen zum chinesischen Batteriespeichermarkt profitieren wir von starken Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Diese internationale Zusammenarbeit ermöglicht es uns, hochwertige Batteriespeicherlösungen zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Dabei legen wir besonderen Wert auf Qualität, Zuverlässigkeit und langfristige Partnerschaften mit führenden Herstellern.
Weitere Informationen zu unserem Technologie- und Zulieferpartner CHINT POWER finden Sie in unserem Shop oder erhalten Sie gerne auf Anfrage.
Wie lange hält ein Batteriespeicher?
Eine genaue Antwort auf diese Frage ist schwer. Einerseits muss hierbei zwischen Batterietechnologien wie Lithium-Ionen, Nickel-Mangan-Cobalt und den heute für Großspeicher üblichen Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Batterien unterschieden werden. Andererseits kommt es auf den Anwendungsfall, Standort sowie die technische Ausarbeitung an.
Großbatteriespeicher mit LFP-Zellen halten bei gutem Thermomanagement in der Praxis zwischen 15-20 Jahre ohne signifikante Kapazitätsverluste. Anlagen mit hohem Qualitätsanspruch können bei perfektem Thermomanagement sogar bis zu 25 Jahre verwendet werden.
Von einer “normalen” (zwischen 200-300) Anzahl von Vollzyklen ausgehend, ist das größte Hindernis für die Langlebigkeit von LFP-Zellen dabei meist die kalendarische Alterung.
Ist ein Investment in Batteriespeicher für Stadtwerke oder Energieversorger interessant?
Ein Investment in Batteriespeicher kann für Stadtwerke oder regionale Energieversorger sehr interessant sein. Einerseits können Batteriespeicher aus technischer Sicht das regionale Stromnetz stabilisieren und die Volatilität im Stromnetz ausgleichen. Andererseits bieten Batteriespeicher-Projekte sehr interessante Renditemöglichkeiten, die auf regionaler Ebene verbleiben. Nicht selten beobachten wir dabei Co-Investments, in denen sich Stadtwerke mit Flächeneigentümern und anderen regionalen Investoren zusammenfinden, um eine synergetische Projektstruktur aufzubauen, die eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten schaffen. Auf diese Weise kann die regionale Wertschöpfungskette gestärkt und weitergehende Beziehungen intensiviert werden.
Wie entwickelt sich der Markt für Batteriespeicher?
Der Markt für Batteriespeicher steigt deutlich. Die aktuell in Deutschland installierte Batteriespeicherkapazität beläuft sich derzeit (Stand Sommer 2026) auf etwa 30 GWh (Heimspeicher + Gewerbespeicher + Großbatteriespeicher). Dabei macht das Heimspeichersegment derzeit einen großen Teil dieser Kapazität aus. Prognosen aus der Großbatteriespeicherbranche sowie einem Forschungsprojekt der RWTH Aachen zufolge, überholen Großbatteriespeicher dieses Segment jedoch noch vor 2030. Viele Projekte die sich derzeit noch in Planung oder Realisierung befinden gehen bis zu diesem Zeitpunkt ans Netz, wodurch Speicherkapazitäten in Zukunft stark zunehmen werden. Ein weiteres Zeichen für das starke Wachstum der Batteriespeicherbranche ist auch das zunehmende Interesse von institutionellen Investoren an Batteriespeicherprojekten.
Macht ein Speicher nur Sinn, wenn er mit Erneuerbare-Energie-Anlagen kombiniert wird?
Nein. Großbatteriespeicher sind vielseitig einsetzbar und bieten daher unabhängig von der jeweiligen Art der Stromerzeugung einen erheblichen Mehrwert. So können beispielsweise Stand-alone-Speicher wichtige Systemdienstleistungen für das Stromnetz erbringen, indem sie zur Stabilisierung der Netzfrequenz beitragen und Regelleistung bereitstellen.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht sind Batteriespeichersysteme (BESS) ohne direkte Kopplung an eine Erneuerbare-Energien-Anlage attraktiv. Als eigenständige Anlagen können sie Erlöse durch die Bereitstellung von Speicherkapazitäten, die Teilnahme an Regelenergiemärkten sowie durch den Arbitragehandel erzielen, bei dem Strom zu günstigen Preisen gespeichert und zu Zeiten höherer Preise wieder vermarktet wird.
Was bedeutet Arbitrage-Geschäft im Zusammenhang mit Batteriespeichern?
Unter Arbitrage versteht man die Nutzung von Preisunterschieden am Strommarkt. Ein Batteriespeicher lädt sich in Zeiten niedriger Strompreise auf und speist die gespeicherte Energie wieder ein, wenn die Preise höher sind. Die Erlöse entstehen aus der Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis unter Berücksichtigung der Betriebs- und Speicherkosten.
Für Betreiber von Großbatteriespeichern stellt die Strompreis-Arbitrage ein wichtiges Geschäftsmodell dar. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, Stromüberschüsse effizient zu nutzen und die Verfügbarkeit von Energie in Zeiten hoher Nachfrage zu erhöhen. Damit leisten Batteriespeicher sowohl einen wirtschaftlichen als auch einen energiewirtschaftlichen Beitrag zur Stabilität und Flexibilität des Stromsystems.
Was ist Abregelung bei Erneuerbaren Energien?
Abregelung bezeichnet die gezielte Reduzierung der Einspeiseleistung von Erneuerbare-Energien-Anlagen wie Wind- oder Solarparks durch den Netzbetreiber. Obwohl mehr Strom erzeugt werden könnte, wird die Einspeisung ganz oder teilweise gedrosselt.
Der Grund dafür ist meist die Netzsicherheit: Das Stromnetz kann nur eine begrenzte Menge an Energie transportieren. Bei hoher gleichzeitiger Einspeisung können lokale Netzengpässe entstehen, die eine Überlastung der Übertragungsnetze verursachen würden.
Um das zu verhindern, wird die Einspeisung vorübergehend reduziert. Betroffen sind vor allem Anlagen in Regionen mit viel Erzeugung, aber begrenzter Netzkapazität.
Für Betreiber bedeutet das oft entgangene Einnahmen, da potenziell erzeugter Strom nicht verkauft werden kann. Maßnahmen wie Stromspeicher, Netzausbau oder eine bessere Steuerung der Erzeugung helfen, Abregelung zu reduzieren.
Sind Batteriespeicher im Außenbereich privilegiert?
Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, da sich die diesbezügliche Rechtslage in der Vergangenheit mehrfach verändert hat (vgl. u.a. §35 BauGB). Aktuell (Stand Mai 2026) ist die Privilegierung für Standalone-Batteriespeicher (Graustromspeicher) auf einen 200 Meter Radius zur Grundstücksgrenze eines Umspannwerks (Mittelspannung zu Hochspannung sowie Hochspannung zu Höchstspannung) oder alternativ zur Grundstücksgrenze eines in Betrieb befindlichen oder aufgegebenen Kraftwerks mit einer Nennleistung ab 50 Megawatt festgelegt. Dieses ist im Kern eine deutliche Einschränkung zu den vorher im November 2025 im Bundestag beschlossenen Regelungen, die u.a. zunächst keine Abstandsregelungen vorgesehen hatten.
Neben der Abstandsgrenze wurde zusätzlich auch noch eine Flächenbegrenzung pro Gemeinde eingeführt. Danach ist die Zulässigkeit von Standalone-Batteriespeichern im Außenbereich einschließlich zugehöriger Nebenanlagen und Freiflächen auf höchstens 5 ha je Gemeinde begrenzt. Mehr zu diesem Thema haben wir in diesem blog veröffentlicht: Privilegierung von Batteriespeichern im Außenbereich.
Können Großbatteriespeichern brennen?
Ja. Großbatteriespeicher können, so wie jede andere technische Anlage oder Gebäude, brennen. Was unsere Batteriespeicher von solchen Anlagen jedoch hervorhebt, ist die Vielzahl an präventiven Brandschutzmaßnahmen für Großbatteriespeicher.
Wir bei PowerWerker setzen auf ein Brandschutzkonzept das durch bau- und anlagentechnische Maßnahmen das Ausbrechen eines Brandes auch im Ausnahmefall (z.B. bei einem technischen Defekt) verhindert. Unsere Batteriespeicher verwenden daher unter anderem modernste Batteriemanagementsysteme, doppelwandige Trennungen zwischen Batteriemodulen und weitsichtige Planungsmaßnahmen, um jede Brandursache vorzubeugen.
Welche wesentlichen (Standort-)Voraussetzungen benötigt ein BESS-Projekt?
Die wesentlichen Anforderungen an einen potenziellen Batteriespeicherstandort lassen sich grob in zwei Kategorien unterscheiden: technische und normative Rahmenbedingungen.
Im Bereich der Technik heißt es: Um ein BESS-Projekt erfolgreich realisieren zu können, ist die relative Nähe zu einem geeigneten Netzanschlusspunkt unabdingbar. Hier werden Großbatteriespeicher mit dem Übertragungsnetz verbunden, was ihnen einen profitablen Stromspeicherbetrieb ermöglicht. Generell ist die fragliche Fläche für ein BESS-Projekt von grundlegender Bedeutung. Bei der Planung sowie dem technischen Engineering eines BESS-Projekts stellen sich Fragen zu Zuwegung, anliegender Flächennutzung, Co-location mit anderen Anlagen und vielen weiteren Erwägungen.
Normativ maßgeblich ist insbesondere der § 35 BauGB. Dieser regelt die Zulässigkeit von Vorhaben im sogenannten Außenbereich. Für Batteriespeicher ist dabei entscheidend, ob das konkrete Vorhaben unter einen der privilegierten Tatbestände des § 35 Abs. 1 BauGB fällt oder als sonstiges Vorhaben nach § 35 Abs. 2 BauGB beurteilt wird. Daneben sind weitere öffentlich-rechtliche Anforderungen zu berücksichtigen, etwa aus dem Bauordnungsrecht, dem Natur- und Immissionsschutzrecht sowie gegebenenfalls aus dem Wasser- und Denkmalschutzrecht.
Für die Standortsuche bedeutet das: Eine technisch geeignete Fläche ist nicht automatisch auch baurechtlich für ein BESS-Projekt geeignet. Vielmehr müssen technische Machbarkeit, Flächeneignung und die jeweiligen Genehmigungs- und Planungsanforderungen frühzeitig zusammen betrachtet werden. Besonders wichtig ist deshalb eine möglichst frühzeitige Prüfung der planungsrechtlichen Situation und der relevanten Schutz- und Nutzungskonflikte. So lässt sich bereits in einer frühen Projektphase einschätzen, ob ein Standort grundsätzlich für die Entwicklung eines Großbatteriespeichers infrage kommt und welche weiteren Schritte für eine erfolgreiche Realisierung erforderlich sind.
Welche Flächengröße wird für einen Großbatteriespeicher benötigt?
Die benötigte Flächengröße für einen Großbatteriespeicher lässt sich nicht pauschal bestimmen, da sie maßgeblich von der geplanten Leistung und Speicherkapazität, der eingesetzten Batterietechnologie sowie dem konkreten Anlagenkonzept abhängt.
Als grobe Orientierung kann für ein BESS-Projekt mit einer Leistung von 100 MW eine Fläche von etwa 2 bis 4 Hektar angesetzt werden. Bei größeren Projekten kann der Flächenbedarf entsprechend auf mehrere Hektar anwachsen. Neben den eigentlichen Batteriecontainern müssen dabei auch Transformatoren, Wechselrichter, Schaltanlagen, interne Verkehrs- und Rettungswege sowie erforderliche Abstands- und Brandschutzflächen berücksichtigt werden.
Für die Standortsuche ist daher nicht allein die Größe der Batterieanlage entscheidend. Ebenso relevant sind die Form und Beschaffenheit der Fläche, ihre Erschließung sowie mögliche Einschränkungen durch angrenzende Nutzungen oder Schutzgebiete.
Welche Netzanschlussleistung ist erforderlich für Großbatteriespeicher?
Die erforderliche Netzanschlussleistung hängt vor allem von der geplanten Leistung des Batteriespeichers und seinem vorgesehenen Betriebsmodell ab. Bei Großbatteriespeichern liegt sie typischerweise im Bereich von mehreren zehn bis mehreren hundert Megawatt.
Entscheidend ist jedoch nicht allein die technisch verfügbare Netzkapazität. Auch die konkreten Vertrags- und Anschlussstrukturen mit dem zuständigen Übertragungsnetzbetreiber spielen eine wichtige Rolle. So können beispielsweise die maximal zulässige Bezugs- und Einspeiseleistung oder bestimmte netzseitige Einschränkungen vertraglich festgelegt sein.
Für die Standortprüfung ist daher frühzeitig zu klären, welche Netzanschlussleistung am jeweiligen Standort technisch verfügbar und vertraglich gesichert werden kann. Diese bildet gemeinsam mit der geplanten Speicherleistung eine wesentliche Grundlage für die weitere Projektentwicklung.
Kann ein Speicher eine Notstromversorgung sein?
Grundsätzlich kann ein Batteriespeicher auch zur Notstromversorgung eingesetzt werden. Dafür muss das System jedoch entsprechend ausgelegt sein und über die erforderliche Steuerungs-, Schalt– und Netzersatztechnik verfügen.
Bei Großbatteriespeichern steht in der Regel die netzgebundene Speicherung und Vermarktung von Strom im Vordergrund. Eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion ist daher nicht automatisch Bestandteil des Projekts. Soll der Speicher im Falle eines Netzausfalls die Versorgung bestimmter Verbraucher oder Anlagen übernehmen, müssen bereits bei der Planung entsprechende technische und sicherheitsrelevante Anforderungen berücksichtigt werden.
Ob und in welchem Umfang ein BESS als Notstromversorgung eingesetzt werden kann, hängt somit von der konkreten technischen Auslegung, der angeschlossenen Infrastruktur und den Anforderungen an die unterbrechungsfreie bzw. ersatzweise Stromversorgung ab.
Was sind Graustromspeicher und warum werden sie gebaut?
Graustromspeicher sind Batteriespeicher, die ausschließlich mit Strom aus dem öffentlichen Stromnetz geladen werden. Da die Herkunft dieses Stroms nicht eindeutig einzelnen Energiequellen zugeordnet werden kann, gilt der gespeicherte Strom als „grau“. Er stammt aus dem allgemeinen Strommix, der sowohl erneuerbare Energien als auch konventionelle Erzeugungsarten wie Erdgas, Kohle oder Kernenergie umfasst.
Graustromspeicher werden gebaut, um das Stromnetz flexibler und stabiler zu machen. Sie können überschüssigen Strom zwischenspeichern und bei hoher Nachfrage wieder einspeisen. Dadurch helfen sie, kurzfristige Schwankungen im Netz auszugleichen und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
Außerdem unterstützen sie die Integration erneuerbarer Energien. Da Strom aus Wind- und Solaranlagen wetterabhängig erzeugt wird, können Batteriespeicher helfen, Unterschiede zwischen Erzeugung und Verbrauch auszugleichen. Auch wenn ein Graustromspeicher nicht ausschließlich erneuerbaren Strom speichert, trägt er dazu bei, das Gesamtsystem effizienter zu betreiben und Netzengpässe zu reduzieren.
Besonders für Privatinvestoren sind Graustromspeicher aufgrund der Möglichkeiten des Arbitragehandels interessant. Dabei wird Strom bei niedrigen Preisen gespeichert und bei höheren Preisen wieder verkauft, um von Preisschwankungen am Energiemarkt zu profitieren.
Was sind Grünstromspeicher und wie funktionieren sie?
Grünstromspeicher sind Batteriespeicher, die erneuerbare Energie aus Wind- oder Solaranlagen aufnehmen und speichern. Der geladene Strom stammt dabei nachweislich aus erneuerbaren Quellen („Grünstrom“). In ihrer Funktionsweise unterscheiden sie sich nur geringfügig von Graustromspeichern.
Grünstromspeicher werden vor allem für folgende Zwecke eingesetzt:
- Zwischenspeicherung von Strom bei Erzeugungsspitzen in Solar- und Windparks
- Vermeidung von Abregelung
- Optimierte Vermarktung des erzeugten Stroms
Ziel des Betriebs ist es, die Erlöse bestehender Erneuerbare-Energien-Anlagen durch zusätzliche Flexibilität zu erhöhen. Gleichzeitig kann der Speicher zur Entlastung des Stromnetzes beitragen, indem er Erzeugungsspitzen glättet und Engpässe reduziert.
Was ist mit der C-Rate eines Batteriespeichers gemeint?
Die C-Rate setzt die Geschwindigkeit des Ladens bzw. Entladens in Relation zur Kapazität eines Batteriespeichers. Die C-Rate wird insbesondere beim Ausgleich von Spitzenlasten interessant, wenn eine sehr schnelle Bereitstellung des Stroms erforderlich ist, oder auch bei Anwendungen wie der Elektromobilität, wo ein schnelles Laden / Entladen erforderlich ist.
Aber auch mit Blick auf die Lebensdauer von Batteriespeichern ist die C-Rate eine wichtige Kennzahl. Sie wird in Form eines Faktors angegeben. Hier ein Beispiel: Bei 1C wird der Batteriespeicher innerhalb einer Stunde vollständig be- oder entladen. Bei 0,5C nimmt die vollständige Ladedauer 2 Stunden in Anspruch und bei 2C müsste eine halbe Stunde für den Vorgang kalkuliert werden.
Hohe C-Raten bedeuten einerseits eine schnelle Entladeleistung, aber anderseits belasten hohe C-Raten die Batterien auch stärker, da die Komponenten intensiver beansprucht werden und mehr Wärme entsteht. Um die Lebensdauer von Batteriespeichern zu maximieren, kann es ggf. sinnvoll sein, auf moderate C-Raten zu setzen und einen Kompromiss zwischen Ladegeschwindigkeit und Standfestigkeit eines Batteriespeichersystems zu erreichen (je nach Anwendungsfall z.B. 0,5C bei stationären Anwendungen und 1-2C bei mobilen Anwendungen).
Berechnungsmethodik:
C-Rate = Lade- bzw. Entladestrom (A) / Nennkapazität (Ah)
Was ist ein Wechselrichter?
Im Kontext von Großbatteriespeichern ist der Wechselrichter eine zentrale Leistungselektronik, die den in den Batteriesystemen gespeicherten Gleichstrom (DC) in netzkonformen Wechselstrom (AC) umwandelt und umgekehrt. Dadurch ermöglicht er sowohl das Laden der Batterien aus dem Stromnetz oder aus erneuerbaren Energiequellen als auch die kontrollierte Einspeisung der gespeicherten Energie in das öffentliche Netz. Darüber hinaus übernimmt der Wechselrichter wichtige Regelungs- und Schutzfunktionen, indem er den Energiefluss steuert, Spannung und Frequenz stabilisiert sowie die Kommunikation zwischen Batteriespeicher, Energiemanagementsystem und Netz sicherstellt. Damit ist der Wechselrichter eine Schlüsselkomponente für den sicheren, effizienten und netzdienlichen Betrieb von Großbatteriespeichern.
Welche Batterietechnologien gibt es?
In der gebotenen Kürze: Moderne Batteriespeicher basieren überwiegend auf Lithium-Ionen-Technologien, die sich durch hohe Energiedichte, lange Lebensdauer und einen hohen Wirkungsgrad auszeichnen. Im Bereich der Großbatteriespeicher haben sich insbesondere Lithium-Eisenphosphat- (LFP) und Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt-Oxid-Batterien (NMC) etabliert.
- LFP-Batterien (Lithium-Eisenphosphat) zeichnen sich durch eine hohe thermische und chemische Stabilität sowie eine lange Lebensdauer mit einer hohen Anzahl an Lade- und Entladezyklen aus. Aufgrund ihrer Robustheit und der vergleichsweise geringen Kosten werden sie heute überwiegend in stationären Großbatteriespeichern eingesetzt.
- NMC-Batterien (Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt-Oxid) besitzen eine höhere Energiedichte als LFP-Batterien und können bei gleichem Gewicht oder Volumen mehr Energie speichern. Dadurch eignen sie sich besonders für Anwendungen mit begrenztem Platzangebot, beispielsweise in Elektrofahrzeugen. Allerdings sind sie kostenintensiver, weisen eine geringere Zyklenfestigkeit auf und stellen höhere Anforderungen an das Batterie- und Thermomanagement.
Für heutige Großbatteriespeicher dominieren LFP-Batterien, da sie eine ausgewogene Kombination aus Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit bieten, während NMC-Batterien vor allem dort eingesetzt werden, wo eine hohe Energiedichte entscheidend ist.
Verbraucht ein Batteriespeicher bei seinem Betrieb Strom?
Ein Batteriespeicher verbraucht während seines Betriebs auch selbst eine geringe Menge Strom. Dieser Eigenverbrauch entsteht vor allem durch die Steuerungs- und Kommunikationstechnik im Speicher, etwa für das Batteriemanagementsystem (BMS), Wechselrichter, Sensoren oder die Anbindung an sonstige Energiemanagementsysteme.
Im Vergleich zur eigentlichen Speicherkapazität ist dieser Stromverbrauch jedoch sehr gering und im Alltag meist kaum relevant. Moderne Batteriespeicher sind darauf ausgelegt, möglichst effizient zu arbeiten.
Wichtiger ist der sogenannte Wirkungsgrad eines Batteriespeichers. Er beschreibt, wie viel der eingespeicherten Energie später wieder genutzt werden kann. Ein kleiner Teil der Energie geht beim Laden und Entladen technisch bedingt „verloren“. Bei den elektrochemischen Energieumwandlungsprozessen kommt es dazu, dass ein Teil der elektrischen Energie z.B. in Wärmeenergie umgewandelt wird. Diese Energie geht dann „verloren“, da sie nicht weiter vom System genutzt werden kann. PowerWerker verwendet Batteriespeicher mit einem Wirkungsgrad von bis zu 98%. Das bedeutet: Von 10 kWh eingespeichertem Strom können je nach System etwa 9,8 kWh wieder eingespeist werden.
Was ist die Degradation eines Batteriespeichers?
Die Degradation beschreibt den Kapazitätsverlust eines Batteriespeichers über die Zeit. Hierbei wird zwischen kalendarischer und zyklenabhängiger Degradation unterschieden. Die kalendarische Degradation bezeichnet den natürlichen Verschleiß der Batterie, unabhängig davon, ob diese aktiv genutzt wird. Über die Zeit kann es unter anderem durch hohe Umgebungstemperaturen oder Luftfeuchtigkeit zu Kapazitätsverlusten kommen. Darüber hinaus spielt die zyklenabhängige Degradation eine große Rolle hinsichtlich der Lebensdauer von Batteriespeichern. Sie hängt von den durchlaufenen Ladezyklen ab, sprich wie häufig der Batteriespeicher vollständig auf- und entladen wurde.
Der Degradationsgrad eines Batteriespeichers kann durch mathematische Modelle prognostiziert werden und wird in der Regel als Kapazitätsverlust in Prozent angegeben. Ein guter Wert liegt beispielsweise unter 2% Kapazitätsverlust pro Jahr. Bei einer Restkapazität von mindestens 80% wird ein Batteriespeicher in der regel noch als „gut“ betrachtet. Fallen die Werte unter diese Marke, nimmt die Effizienz des Speichers merkbar ab, was je nach Anwendungsbereich das Ende der Lebensdauer von Batteriespeichern bedeuten kann.
Wie werden Batteriespeicher vermarktet?
Die Vermarktung von Batteriespeichern ist der zentrale Baustein für den wirtschaftlichen Betrieb! Denn im Gegensatz zu EEG-Anlagen arbeiten Batteriespeicher nicht mit festgelegten, zugesicherten Einspeisevergütungen, sondern agieren frei am Markt im sogenannten Arbitrage-Geschäft. Das bedeutet: Strom wird in Zeiten günstiger Strompreise vom Netz eingespeichert und in Zeiten höherer Strompreise in das Stromnetz zurückgespeist. Das Delta zwischen Ein- und Ausspeisung erzielt den Umsatz des Batteriespeichers. Daraus folgt, dass die Wahl des richtigen Vermarktungspartners einen direkten Einfluss auf den Projekterfolg hat! Batteriespeicher agieren im Wesentlichen in den folgenden Märkten:
- Regelenergiemarkt (Balancing Market): Der Regelenergiemarkt dient dazu, das Gleichgewicht im Stromnetz zu erhalten. Die Netzbetreiber kaufen sogenannte Regelenergie, um auf unerwartete Netzschwankungen zu reagieren. Batteriespeicher sind in der Lage sehr kurzfristig Strom bereitzustellen, so dass sie sich ideal eignen, um Regelenergie zu vermarkten. Es werden verschiedenen Arten von Regelenergie unterschieden:
- Primärregelenergie (PRL) dient zur kurzfristigen Ausgleichung von Netzschwankungen (Leistung muss innerhalb von 30 Sekunden erbracht und bis 15 Minuten durchgehend bereitgestellt werden). Das erfolgt beispielsweise durch Batteriespeicher oder Pumpspeicherkraftwerke.
- Sekundärregelenergie (SRL) hat denselben Zweck, nur dass sie bei mittelfristigen Stabilisierungen abgerufen wird (Leistung muss innerhalb von 5 Minuten erbracht und bis 15 Minuten durchgehend bereitgestellt werden). Sie wird häufig aus Wasser- oder Wärmekraft gewonnen.
- Tertiärregelenergie oder Minutenreserve dient der Entlastung der Sekundärregelung und muss innerhalb von 15 Minuten bis zu einer Stunde bereitstehen.
- Spot Markt: Der Spot-Markt ist ein hochdynamischer, kurzfristiger Strommarkt. Dort wird Strom in Echtzeit für denselben oder den folgenden Tag gehandelt. Er unterteilt sich in den Intraday und den Day-Ahead Markt:
- Im Day-Ahead Markt wird der Strom für den folgenden Tag gehandelt. Dies erfolgt in Form einer Auktion, bei der die Marktteilnehmer am Vortag basierend auf Prognosen Angebote abgeben. Auf Basis dieser Angebote wird der Marktpreis ermittelt. Die Vermarktung von Batteriespeichern kann sich hier lohnen, indem auf die vorhergesagten Nachfrageänderungen reagiert und günstiger Strom gekauft wird, um diesen am nächsten Tag bei hoher Nachfrage wieder zu verkaufen.
- Auf dem Intraday-Markt wird der Strom noch kurzfristiger gehandelt, oft nur wenige Stunden vor der Lieferung. Hierdurch kann auf unvorhergesehene Schwankungen, die etwa durch das Wetter oder Kraftwerksausfälle entstehen, kurzfristig reagiert werden. Wie auch auf dem Day-Ahead Markt können hier durch die Vermarktung von Batteriespeichern zusätzliche Gewinne erzielt werden. Wird etwa kurzfristig sehr viel Strom produziert, kann dieser Strom günstig gekauft und für den späteren Verkauf gespeichert werden.
Bei der Vermarktung von Batteriespeichern muss man sich nicht zwangsläufig auf einen bestimmten Markttypen festlegen. Der Multi-Market-Ansatz bezeichnet eine Strategie, bei welcher ein Stromspeicher auf verschiedenen der oben genannten Märkte operiert. Hierdurch kann flexibel auf die Anforderungen des Marktes reagiert werden, um einen maximalen wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen. Während etwa der Verkauf von Regelenergie eine konstante Einnahmequelle darstellen könnte, ließen sich durch weitere Aktivitäten am Spot-Markt zusätzliche Einnahmen erzielen. Da dies eine gezielte Steuerung der Lade- und Entladevorgänge erfordert, ist der Einsatz intelligenter Softwarelösungen hilfreich, um effizienter zu wirtschaften.
Was bedeutet Costs per Cycle und welche Relevanz hat dieser Parameter?
Mit Costs per Cycle (CpC) sind auf deutsch die Kosten pro gefahrenen Batteriespeicherzyklus gemeint. Berechnet wird der CpC durch die Umlage der Investitionskosten auf die einzelnen Zyklen. Mit dieser Methode wird der Blick nicht nur auf die oft im Vordergrund stehenden Vermarktungserlöse gelegt, sondern der Blick zielt auch auf die Batterieabnutzung. Im Wesentlichen entsteht durch den CpC ein Quotient, der Betriebsabnutzung eines Batteriespeichers den Vermarktungserlösen gegenüberstellt.
Dabei lässt sich nicht grundlegend sagen, dass ein hoher CpC direkt nachteilig sein muss. Denn es gibt gewisse Betriebssituationen, in denen zwar ein hoher CPC zu erwarten ist, gleichzeitig aber auch sehr hohe Einnahmen generiert werden können (z.B. beim dynamischen Trading im Arbitrage-Handel). Im Kern geht es beim CpC somit vielmehr darum, eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage für unterschiedliche Betriebs- und Nutzungszustände zu generieren. Mit anderen Worten: Hohe CpC-Werte mit starker Batterieabnutzung können wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn hierdurch gleichzeitig sehr hohe Einnahmen generiert werden können. Auf der anderen Seite kann ein niedriger CpC nachteilig sein, wenn durch zyklenschonenden Betrieb gleichzeitig hohe Vermarktungserlöse „verschenkt“ werden!
Welche Serviceleistungen bietet PowerWerker an?
Unsere Serviceleistungen teilen sich im Wesentlichen auf zwei Leistungsbereiche auf:
- BASIS-Paket
- PARTNER-Paket
Das BASIS-Paket setzt sich bei PowerWerker aus den Leistungen Preventive Maintenance, wiederkehrende VDE-Messungen, 24/7-Remote-Service (inkl. Notruf) sowie Betriebsführung zusammen. Diese Leistungen können in verschiedenen Optionspaketen von unseren Kunden gewählt werden. Die Leistungen kurz im Überblick:
- Preventive Maintenance : PowerWerker sorgt durch vorbeugende Wartung für eine optimale Instanhaltung der Batteriespeicheranlage
- VDE-Messungen: PowerWerker übernimmt die gesetzlich vorgeschriebenen, wiederkehrenden Messungen
- Remote-Service mit Noruf: 24h-Online-Überwachung des BESS-Systems
- Betriebsführung: Technische Betriebsführung sowie Pflege und Sichtung des Betriebsgrundstücks
Das PARTNER-Paket beinhaltet neben den Leistungen des Basis Paketes die Bausteine Extended Warranties sowie diverse Leistungszusagen des BESS Herstellers. Dieses sind im Detail die folgenden Bausteine:
- Extended Warranties: Erweitere Garantiezeiträume nach Ablauf der Standard-Garantiezeit
- Performance Guarantee: Kapazitätszusagen des Batteriespeichersystems (Degradation des Systems)
- Availibility Guarantee: Technisce Verfügbarkeitszusagen für das BESS System)
- RTE Guarantee: Zusage für den Gesamtwirkungsgrad des BESS Systems
Die vorgenannten Bausteine werden direkt beim BESS Hersteller abgeschlossen. Die technische Abwicklung der Leistungen erfolgt allerdings über PowerWerker. Das bedeutet: Im Falle von z.B. notwendigem Materialersatz wird das Material aus dem Konsignationslager von PowerWerker entnommen und durch Mitarbeiter von PowerWerker vor Ort am BESS Standort installiert.
Wir sind Ihr ganzheitlicher Partner
PowerWerker begleitet Batteriespeicherprojekte als EPC- und Full-Service-Partner ganzheitlich. Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung, Planung und Realisierung schlüsselfertiger BESS-Anlagen und stehen Ihnen auch nach der Inbetriebnahme mit Service, Wartung und Betriebskonzepten zur Seite.
Sie planen ein Batteriespeicherprojekt oder möchten prüfen, ob Ihr Standort für einen Großbatteriespeicher geeignet ist? Dann sprechen Sie uns gerne an. Gemeinsam entwickeln wir eine Lösung, die technisch überzeugt, wirtschaftlich tragfähig ist und zur Energiewende beiträgt.
Ihre Vorteile mit PowerWerker
-
Bundesweiter Service mit über 20 Jahren Praxiserfahrung
-
Rund um die Uhr erreichbare Notfall-Hotline
-
Kontinuierliche Kontrolle und Monitoring Ihres Batteriespeichers
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Auf Wunsch 24/7-Überwachung des laufenden Anlagenbetriebs
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Frühe Identifikation möglicher Fehler, Abweichungen und Störungen
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Kurze Reaktionszeiten bei Servicebedarf oder technischen Problemen
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Vorausschauendes Eingreifen, bevor aus Auffälligkeiten Ausfälle entstehen
-
Regelmäßige Wartungsintervalle zur Sicherstellung eines zuverlässigen Betriebs
-
Zügige Ersatzteilversorgung für eine schnelle Wiederherstellung der Anlagenverfügbarkeit
-
Serviceeinsätze durch qualifizierte und geschulte Fachkräfte
-
Hohe Standards bei Sicherheit, Arbeitsschutz und fachgerechter Ausführung

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